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Verfahren des Metallpulverspritzgusses (MIM)

MIM kombiniert Kunststoffspritzguss und Pulvermetallurgie, um präzise, komplexe Teile effizient in großen Stückzahlen zu fertigen und dabei häufig mehrere Komponenten zu einem einzigen Bauteil zusammenzuführen.

Mit einem Ingenieur sprechen

Vorteile

Warum Metallpulverspritzguss (MIM)?

Metallpulverspritzguss (MIM) ist die intelligente Wahl für Projekte, die Folgendes erfordern:

  • Präzise und komplexe Bauteile
  • Bauteile mit hoher Dichte
  • Größere Gestaltungsfreiheit
  • Kundenspezifische Anpassung
  • Konstante Qualität bei großen Produktionsserien
  • Bauteilkonsolidierung
  • Weniger Montageaufwand
  • Vielseitige Werkstoffauswahl
  • Verbesserte mechanische Eigenschaften
  • Kürzere Zykluszeiten
  • Engere Toleranzen
  • Weniger Fehler
  • Kosteneffizienz

Wichtige Merkmale

Die wichtigsten Merkmale von MIM

Zu den wichtigsten Merkmalen unserer Metallpulverspritzgussmaschinen gehören:

  • Teile unter 100 Gramm
  • Schließkraftbereich: 40T bis 110T
  • Maximale Wandstärke in der Regel unter 0.25 Zoll
  • Toleranzen von +/-0.3% bei einer Präzision bis zu +/-0.001 Zoll
  • Jahresmengen typischerweise 10.000+ Teile pro Projekt
  • Feedstock aus eigener Herstellung

Kompatible Werkstoffe

Wählen Sie Ihre MIM-Werkstoffe

Unser Angebot an mit MIM kompatiblen Metallwerkstoffen umfasst:

  • Niedriglegierte Stähle
  • Nichtrostende Stähle
  • Spezial- und kundenspezifische Werkstoffe

Was ist Metallpulverspritzguss (MIM)?

Metallpulverspritzguss (MIM) verbindet die Präzision des Kunststoffspritzgusses mit der Festigkeit der Pulvermetallurgie, um komplexe Metallteile effizient in großen Stückzahlen herzustellen. Dieses Verfahren ermöglicht komplexe Konstruktionen und führt häufig mehrere Komponenten zu einem einzigen Bauteil zusammen.

Der MIM-Prozess im Überblick

Metallpulverspritzguss (MIM) befreit Konstrukteure von den Einschränkungen bei der Formgebung von Metallen wie nichtrostendem Stahl, Nickel-Eisen, Kupfer und Titan. Diese Integration bietet größere Gestaltungsfreiheit und verbessert die Bauteilleistung.

Pile of metal material

Feedstock

Sehr feine Metallpulver werden mit thermoplastischen und wachsbasierten Bindemitteln zu einem homogenen, granulatförmigen Material vermischt, das sich wie Kunststoff spritzgießen lässt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Pulvermetallurgie erreicht dieses Verfahren 95-100% der theoretischen Dichte und ermöglicht ultrahohe Dichte sowie enge Toleranzen in großen Produktionsserien.

Feedstock coming out of MIM machine

Spritzgießen

Der Feedstock wird erhitzt und unter hohem Druck in ein Formnest eingespritzt, wodurch hochkomplexe Geometrien mit kürzeren Zykluszeiten gefertigt werden können. Das entstehende Bauteil, das als „Grünteil“ bezeichnet wird, entspricht dem finalen Design, ist jedoch aufgrund der Schrumpfung während der anschließenden Sinterphase etwa 20% größer.

Employee debinding

Entbindern

Beim Entbindern werden die meisten Bindemittel durch ein kontrolliertes Verfahren aus dem „Grünteil“ entfernt und dieses für das Sintern vorbereitet. Nach dem Entbindern wird das Bauteil als „Braunteil“ bezeichnet und ist für den letzten Produktionsschritt bereit.

Plant employee putting parts into sintering machine

Sintern

Während des Sinterprozesses wird das fragile „Braunteil“, das durch eine geringe Menge Bindemittel zusammengehalten wird, Temperaturen nahe dem Schmelzpunkt des Werkstoffs ausgesetzt. Dieser Schritt entfernt das verbleibende Bindemittel und stellt die endgültige Geometrie und Festigkeit des Bauteils her, wodurch ein vollständig dichtes und robustes Bauteil entsteht.

ÜBER DIE GRUNDLAGEN HINAUS

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